LA – E3 – Mein Eindruck von den USA und von der E3 – Teil 1

LA – E3 – Mein Eindruck von den USA und von der E3 – Teil 1

Zu Hause angekommen, Prüfung zu Ende und ein wenig Zeit zu rekapitulieren. Meine USA Reise mit Tom und seiner Gattin war atemberaubend und nahezu unbeschreiblich. Es begann schon super damit, das Tom und ich davon ausgingen, dass der Zug am morgen reichen würde. Dann viel aber auf, dass wir doch sofort den Zug nehmen mussten, der nun gleich losfuhr. Kurzerhand sind wir dann mit dem ganzen Gepäck auf zur Straßenbahn. Kaum am Bahnhof angekommen mussten wir bereits den ersten Leerlauf überbrücken. Als der ICE dann endlich kam waren wir schon etwas entspannter, jedoch auch gereizter, weil wir nun 3h mit dem RE fahren mussten, statt wie geplant mit dem ICE. Das war allerdings unsere Fehlplanung, nicht die der deutschen Bahn.  Im Zug bereits vollgepumpt mit Energy Drinks habe ich dann versucht kreative Lösungen zu finden wach zu bleiben. Risiko und 4 Gewinnt auf dem Handy. Auf und ablaufen im Zug und als wir drei Stunden später am FRA ankamen, waren wir einen Schritt weiter. Allerdings mussten wir hier auch noch sehr viel Zeit vertreiben. Um 5 Uhr morgens konnten wir endlich unser Gepäck aufgeben und mussten nur noch das Handgepäck mitschleppen. Allerdings merkte man uns schon an, das wir durchgemacht haben. 

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Bags for the Travel to #la #downtown

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So glücklich wie über das aufgegebene Gepäck waren, umso schrecklicher war, das wir nun immer noch warten mussten auf den Checkin. Kurzer Hand sind wir mit dem Bus an das Terminal 2 gefahren um dort im McDonalds zu frühstücken. Danach konnten wir endlich einchecken, doch dann waren es noch einmal 3h bis zum Flieger. Was sich anfühlte, wie Tage waren lediglich knapp 13 Stunden. Dazu muss man sagen, das wir alle am Vortag noch arbeiten waren und durchgemacht haben. Im Gate angekommen sind wir auf und ab gelaufen, um wach zu bleiben. Während wir noch Witze machen, wen wir alles am Flughafen oder vll. im Flieger treffen, merken wir das die Rocketbeans hinter uns sitzen. Und neben uns sogar Simon und Eddy. Sie haben uns auf der gesamten E3 immer wieder unfreiwillig begleitet. 

Kaum im Flieger stieg die Freude endlich schlafen zu können. Wer schon einmal im Flieger saß und am Gang sitzt, weiß was nun kommt. 11 Stunden Flug mit kurzen Nickerchen und 3 1/2 Filmen. Einer muss auf die Toillette, das Essen und die Getränke kommen und man muss unfreiwillig den Sitz hoch machen und kann nicht schlafen. Auf langen Flügen sollte man mit einem leicht erhöhten BMI definitiv schon einmal auf die Economy Premium upgraden. Alles andere bereut man, außer man macht das krank und komplett durch. Der Flug selbst war unspektakulär, wir waren die meiste Zeit über den Wolken und konnten so eh nichts sehen. Das Essen war passabel, die Filmauswahl allerdings außerordentlich gut. Bei dem Preis des Fluges gehen manche Familien vollständig in den Urlaub, aber das passiert leider wenn man sich den teuersten Zeitraum aussucht. 

Die Ankunft

Als wir mit dem Landeanflug beginnen, fällt sofort auf, das LA groß ist. Wer auf Google Maps mal geschaut hat, wie groß die Stadt ist, vermutet die Stadt ist groß. Aber nein, sie ist nicht groß, sie ist gigantisch. An einem Tag sind wir mit dem Zug fast eine Stunde in eine Richtung gefahren. Eine gerade Strecke, dabei waren es nicht einmal 5% der Stadtbreite. Man sieht die Stadt und traut seinen Augen nicht. Doch wir sind noch im Anflug und sinken. Ein kurzer Blick auf die aktuellen Zahlen und man glaubt es nicht. Wir sind immer noch 2 km über dem Boden und hat bereits das Gefühl der Flughafen kommt gleich. 20 min. später  setzt der Flieger auf und wir sind bereits fasziniert von den Autos. Wie in den typisch amerikanischen Filmen sind große Autos zu sehen. Wir freuen uns gelandet zu sein, doch jetzt kommt das letzte und größte Hindernis. Der Grenzbeamte, denn wenn dieser Nein sagt war alles umsonst. Er ist die letzte und höchste Instanz. Wir sind an einer riesigen Schlange angelangt und während wir uns vorarbeiten, stehen die Bohnen immer wieder um uns herum und wir machen bereits Witze das man sich so oft sieht. Dann kommen wir an einen Automaten für einen “automatischen” Check-In. An den müssen alle, hier werden Fingerabdrücke genommen, Fotos gemacht, der ESTA Antrag kontrolliert und schlussendlich der Reisepass kontrolliert. Doch nun kommt der Fail den uns auch kein Beamter erklären konnte. Wir mussten exakt dieselbe Prozedur am Schalter mit den Beamten machen. Kaum sind wir durch, flitzen wir zu unserem Gepäck. Das ist bereits vom Gepäckband genommen worden, weil der nächste Flieger ankam. Als erstes nutzen wir unsere neuen Simkarten für den Aufenthalt und informieren alle das wir gut angekommen sind. 

Als wir endlich den Mut fassten raus zu gehen und uns ein “Taxi” zu holen werden wir gnadenlos von der Atmosphäre überrumpelt. Der Atem stockt, die Sonne blendet und man hat das Gefühl man ist im Spiel gefangen. Jeder der die GTA Kampagne durchgespielt hat, wird alle 30 min. das Gefühl haben: Die Stelle kenne ich!. Der Flughafen Los Santos wurde dem LAX nachempfunden, aber so viele Details das man es nicht erklären kann. Wir bestellen uns dann in US Typischer Manier einen Lyft. Nachdem wir merken das Auto ist nicht da wo es sein sollte, viel mir GTA ein, es sind zwei Ebenen. Wir waren schlussendlich auf der falschen. Ein großer SUV wartete auf uns und eine typisch dunkle Amerikanerin wartete auf uns. Ein Klischee das man es sich nicht vorstellen kann. Laut, freundlich und aufmerksam. Auf der Fahrt merken wir das wir völlig wahnsinnig sein müssen. Denn die größten Städte die wir besucht haben waren bisher die großen Städte in deutschen Verhältnissen. Zum Vergleich, Berlin hat 3,5 Millionen Einwohner. Los Angeles mit Umgebung 17,5 Millionen Einwohner. Wäre diese Stadt, ein Land, so wäre es die 5. größte Wirtschaftsmacht der Welt. Während der Fahrt erklärt uns Shandra vieles und ist auch an unserer Kultur interessiert. 

So ruft sie während der Fahrt einmal eine Hotline an, um zu erfahren, welche Ärzte sie besuchen darf. Dabei muss sie alle Informationen herausgeben. Vom Geburtsdatum über die Steuernummer bis hin zum kleinsten Detail. Dann erfahren wir dass das Kranksystem das durch Obama eingeführt wurde, immer noch sehr sehr reguliert ist. So gibt es keine freie Arzt Wahl und Versicherungen sind eine hochkomplexe Sache in den USA. So muss man bei einer regulären Versicherung die Kosten von bis zu 10.000 im Jahr selbst übernehmen. Erst wenn diese Summen bezahlt wurden, übernimmt die Krankenkasse bis zu 1 Million Dollar. So sind bei den ganzen Versicherungen, die man Privat kaufen kann dort, Kleinigkeiten nicht abgedeckt. Sollte man Brüche haben oder ähnliches ist das wiederrum je nach Fall abgedeckt. Hat man jedoch Krebs oder eine Krankheit die ein Leben lang ist, wird man nach dem erreichten Maximum von der Versicherung ausgeschlossen auf Lebenszeit. Auf der Hinfahrt haben wir auch über die Autobahnen und Straßen diskutiert. So ging das auch die ganze Woche über. Denn während auf den Autpobahnen dort max. 120 kmh erlaubt ist, ist in den Städten 80 km/h erlaubt. So kommt man auch ordentlich voran. Wir standen nie im Stau, max. zähen Verkehr. Auf der Fahrt durch Downtown fällt mir auf das mir eine Kreuzung sehr bekannt vorkommt. Es ist der Schauplatz aus Heat und zeitgleich eine Map auf Battlefield Hardline. Ebenso erkennt man aus GTA den Bank Tower. Sie fährt uns schlussendlich die 40 min. bis zu unserer Herberge.

Als wir ankommen sind wir bereits am Limit unserer körperlichen Leistung, da der Minuten Schlaf im Flugzeug in keinster Weise ausgereicht hat. Das Gepäck in die Ecke geworfen, treibt uns der Hunger doch noch in die Stadt. Als wir die Straße betreten wirkt immer noch eine andere Welt auf uns. So hören wir das erste mal Sirenen aus Kalifornien, sowohl Feuerwehr als auch Polizei und Notdienst. Wer sich beschwert das in Deutschland Sirenen laut sind, hat keine Ahnung was laut heißt. 

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First Day on #downtown #la

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Wir haben noch zwei Einkaufsläden angeschaut und sind erschrocken über die Preise. Obst ist unbezahlbar, Cola kostet fast nichts und alle Zahlen sind ohne Steuern. Uns überrascht wieviele Gated Communitys hier sind. Im ersten Moment erschrickt man über 2000 USD Miete. Bei uns in der Stadt bekommt man dafür eine 100 m² Wohnung ohne Extras. Dort allerdings erhält man eine 80m² Wohnung mit Keller, Garagen Stellplatz, Swimming Pool, Whirl Pool, Hausmeister Diensten, Vollausgestatte Wohnung, BBQ Grillplatz und vielem mehr. Ein 24/7 Portier der für einen die Pakete empfängt. Andere Verhältnisse, anders kann man dies nicht beschreiben. 

Und was auffällt ist, überall sind Hybrid Autos und Elektro Autos. Ich habe in dieser einen Woche LA mehr Tesla S und X gesehen als in meinem restlichen Leben insgesamt. 

Wir sind dann auch recht zeitnah ins Bett und umgefallen. Der nächste Morgen ohne Wecker war hervorragend. Kein Jetlag.

Der erste Tag

Das erste was man nach so einer Aktion empfindet neben Durst ist der Ultimative Hunger, doch Frühstück gibt es nicht. Auf der Suche nach Bäcker sind wir fast verzweifelt, da dies dort untypisch ist. Als wir dann kurz vor 12 bei EA Play waren, sind wir noch zum Kebap Daddy gelaufen. Und nein, wir sind nicht dorthin, weil es sich nach Deutschland anfühlte. Sondern weil die Alternativen Pizza oder krass Mexikanisch waren und wir uns langsam reintasten wollten. 

Der Kepab Daddy war allderings weniger das was man erwartet, dafür ultra lecker. Bei dem Bild bekomme ich jetzt schon wieder Lust das zu essen. 

Nach dem uns ein wirklich offener Herr über die Regeln des Essens aufklärte fühlten wir uns noch überwälterigter als zuvor. Denn jedes Restaurant hat ein Hygiene Rating. Wir haben in unserem ganzen Aufenthalt nur ein einziges B gesehen. Selbst mobile Lieferwagen hatten ein A. Das B war übrigens direkt im Flughafen. 

Getränke sind grundlegend Free Refil in den USA solange man nicht in einem gehobenen Restaurant isst. Man wird nach dem Namen bei der Bestellung gefragt, weil es die Order Line und die Abhol Line gibt. Dies sorgt dafür, das der Prozess für das Essen schneller wird. Auch wenn man hier nicht auf die Schnelligkeit wie bei uns achtet. 

Beim rüber gehen zum Hollywood Paladium sehen wir das erste mal grüne Ränder am Straßenrand, wie man sie aus Hollywood Filmen kennt. Diese sind auf den cm genau geschnitten und für Hunde gedacht. Die restlichen Straßen bestehen aus Beton und Beton Rändern. Neben dem ganzen Müll natürlich. 

Als wir bei EA Play ankommen ist der Schreck groß, denn die Schlange geht einmal um das ganze Gelände und wir haben bereits erfahren das viele Leute die für die E3 angereist sind, enttäuscht sind von dem EA Play. Nachdem wir durch Activision endlich an den Presse Tisch kommen, erhalten wir unsere Akkreditierung. 

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#eaplay is interesting #ea #e32019

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In diesem Moment wird uns das erste mal klar, wir sind wirklich in LA. Trockende heiße Luft, Wasser Sprüher und wir sind Ausländer. Nein nicht wie, oh einer aus dem Nachbarland sondern. Wir sind aus einer anderen Welt. Alles wirkt größer und immersiver. Nach kleinen Erfrischungen und ein paar Fotografien haben wir uns dann doch entschlossen frühzeitig das Gelände zu verlassen. Auf dem Weg zum Walk of Fame haben wir noch einige interessante Orte entdeckt. Hinweis, wer dort hin geht wird in gewissen Maßen enttäuscht. Jeder warnt davor, das dort Betrüger sind. In Form von leere CD’s unbekannter Fake Künstler, Cosplayer die Geld für ihr Foto wollen und so weiter. Der Walk of Fame vergleichbar mit den Goldsteinen in manchen Städten die an die verstorbenen aus dem dritten Reich erinnern soll. Nur sind die Sterne etwas positives, denn diese Leute haben für Freude gesorgt. Auf dem Weg dort hin sehen wir einen weltbekannten Laden für Tier Präperate und Amoeba Music. Ein Laden der soviel Musik Auswahl hat, das meine damalige 1 TB Musik Sammlung aussieht wie ein schlechtes Hobby. Von seltenen Platten über Goodies konnte man hier alles finden. Auf die schnelle habe ich noch nach Phil Collins Specials für meinen Vater geschaut, allerdings nichts gefunden was er hätte haben wollen. 

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Geschichte und #Hollywood Hautnah …

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Auf dem Walk of Fame angekommen schauen wir uns die Sterne an wie viele andere. Dabei sehen wir immer wieder Läden oder Plätze die wir aus Film und Fernsehen kennen. Dann taucht ein Kostüm und Deko Laden auf. Der Laden für Magie und wir gehen hinein. Neben einer Weihnachtsabteilung wartet ein riesieger Drache über den Köpfen beim Eingang. Von Freddy Krüger über Predator ist hier alles vorhanden und wir sind fasziniert in jeglicher Hinsicht. Nachdem wir uns wieder weiter auf den Weg rauswagten, überfiel uns der Durst. Wer oft in Touristik Gebieten ist, weiß was für Abzocke das ist. Doch der Durst übermannt uns und wir gehen in einen Laden und kaufen eine 1,5 Liter Arizona Flaschf für nicht einmal 90 Cent (ja Euro Cent). Jetzt frage ich mich wieso das Getränk in Deutschland so teuer ist, denn das in Deutschland wird ja für hier oder sogar hier Produziert. 

Als wir dann weiterlaufen spricht uns ein kleiner Asiatischer Herr im Anzug auf deutsch an. Wir sind völlig fasziniert und er möchte uns ins Kino einladen. Während wir schon neugierig und skeptisch werden zeigt er uns das Kino Ticket und meint das dass eine PR Aktion sei und wir uns dabei nichts zu denken haben. In dem Moment schaue ich hoch und sehe das Schild der Scientology. Tom schaut allerdings nicht hoch, sondern weiter die Karte an. Während ich ihn versuche unauffällig zu stupsen, dreht er seine Karte um und sieht dasselbe Logo rechts unten. Wir versuchten schnell weiter zu gehen, allerdings hat der Herr nicht los lassen wollen. Nach gefühlt 10 min, wahrscheinlich nur 2 min. sind wir dann weiter gekommen und haben uns weiter von Glanz und Gloria berieseln lassen. 

Auf dem Rückweg haben wir dann eine Spielhalle entdeckt, eine die ich mir in Deutschland wünsche. Mit Flatrates für Essen und Spielen mit Arcarde Automaten, Guitar Hero Automaten. Einfach eine Spielhalle für Kinder und Kind Gebliebene. Mit eSports Live Veranstaltungen und vielem mehr. Ebenso haben wir den Stern von Keanu Reeves gesehen. Ich habe bereits vor der Reise und währenddessen angedeutet, das es möglich sei das wir ihn sehen oder gar treffen, da er bekannt dafür ist Bus und Bahn zu nutzen. Ebenso das er Economy fliegt. Bei dem Treffen habe ich ein wenig davon geträumt und gehofft. Aber der Witz dabei kommt später.

Auf dem Rückweg sind wir dann mit den Lime Rollern zu dem oft empfohlenen In-Out-Burger gefahren. 

Auch wenn das Foto nicht unbedingt optimal geschossen ist, wer hier einmal essen war, will nicht mehr in den Mc Donalds oder Burger King. Der Laden hat als Slogar das alles Frisch zubereitet wird. Wer in die Küche und die vielzahl der Mitarbeiter sieht erschrickt im ersten Moment. Eine Arbeitskraft macht nichts anderes, als Kartoffeln aus der Umgebung zu nehmen und sie zu stanzen in die Pommes Form. Danach werden diese mit frischen Öl aus der Umgebung frittiert. Der ganze Burger wird ebenfalls so frisch zubereitet und das schmeckt man. Das verwunderlichste daran, es ist echt günstig! Allerdings haben die auch Verkaufszahlen von denen andere Unternehmen träumen. Alleine während wir dort gegessen haben, waren weit über 200 Bestellungen im Laden. Der Drive Schalter war ebenso gut belegt. 

Am nächsten Tag haben wir uns auf den Weg zur E3 gemacht um dort unser Media Badge abzuholen. Auf dem Weg zum Badge wurden unsere Taschen 2 mal kontrolliert und unsere Ausweise bzw. das Vorläufige Ticket ganze dreimal. 

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On #e32019 as #press is awesome.

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Allerdings sind wir hier nicht lange geblieben da es noch das Fanfest gegeben hat. Das Fanfest Briefing war viel reden mit Chris, dem Fanfest Veranstalter. Er bereitete auch alles vor für den Einlass im Xbox Briefing. Zu unserem Glück haben wir einen Platz exakt in der Mitte des Briefings erhalten. In der vierten Reihe, wie genial ist das denn? Die Show beginnt und man wird völlig überwätigt von der Lautstärke und von den Lichteffekten. Wenn man das Briefing auf dem PC zuhause anschaut, wirkt es nicht annähernd so. Während des Cyberpunk Trailers kocht die Stimmung bereits richtig hoch und dann kommt der Moment in dem ich auch nicht mehr kann. Keanu Reeves taucht auf. Auch wenn es schlussendlich kein Meet and Greet gab für das Fanfest, so haben wir ihn Live gesehen! Die restliche Show vergeht wie in Trance weil die Stimmung so genial ist. Selbst auf dem Limp Bizkit Konzerten hatte ich bislang nicht so eine Stimmung wie bei den Fanfest Leuten. Auch dank Peter aka Breathaking. Ihn habe ich vor der Show versehentlich angerempelt und er hat auf schrille Art und Weise sich vorgestellt. Ein kleiner Benimmkurs, wie stelle ich mich einem anderen vor. Nach der Show waren wir schon wieder einen Burger essen, allerdings war dieser nicht so gut. 

Am nächsten Tag sind wir zur PC Gaming Show, diese haben wir allerdings nach nicht einmal 5 Minuten abgebrochen da wir nur einen Kamera Kran vor dem Gesicht hatten und die Bildschirme am Rand nicht einbezogen wurden. Also stellten wir uns schon vorab bei Ubisoft an. 

Während die Ubi PK in Vorbereitung ist, gehen wir rein und ergattern uns den vordersten seitlichen Platz der zugelassen ist. Denn die Hälfte der Halle ist für VIP’s reserviert. Hinweis, die Halle ist ausschlieslich mit geladenen Gästen gefüllt. Ubi Mitarbeitern, Partnern, Exklsuiven Gästen und mitten drin sind wir. Eingeladen von wirklich tollen Mitarbeitern einer Firma die ich mehr und mehr Liebe. Ein verdammt cooler Türsteher zieht kurz vor der Öffnung noch eine Sonnenbrille an, einfach um zu posen was wirklich lustig war. 5 Min. vor Start winkt er uns noch durch um die restlichen Plätze zu füllen. Umgehen von Industrie Partnern schauen wir gespannt der Pressenkonferenz zu. Währenddessen versuche ich noch Live zu tickern, was angesichts der Spiele immer schwieriger wurde. Dann tritt Jon Bernthal (Punisher / Walking Dead) auf die Bühne mit seinem Hund und ich fühle mich völlig abseits der Realität. Nach der wirklich gelungenen Show frage ich den Leiter der Veranstaltung, der sich als einer der Assistenten von Herrn Guillement entpuppt, ob ich kurz mit ihm ein Foto machen könnte. Das verneint er, dennoch will ich nicht locker lassen und diese Ikone persönlich antreffen. Gesagt getan: 

Ich frage ihn kurz ob ich ein Foto machen darf und er sagt, ja klar. Ein Foto, ein kurzes Dankeschön für die 30 Jahre der tollen Spiele und ich lasse ihn in Ruhe. Er hat sich noch Zeit für andere genommen, während der Assistent Druck macht wegen dem Folge Termin. Kurze Zeit später habe ich erfahren das er auf die Bühne bei AMD musste. 

Auf dem Fan Gelände von Ubi bekommen wir essen und treffen mal, wie so oft Lara (Grüße an Lara falls sie das liest) & Entourage. Ebenso habe ich nach all den Jahren endlich mal Fabian Siegismund getroffen und nicht nur immer David Hain. Auf dem Fest können sich Fans künsterlisch an Rabbids austoben, Shirts bedrucken lassen, essen, trinken und sich mti Just Dance Spielern auf Profi Niveau messen. Eine coole, allerdings viel zu kurze Aktion. 

Kaum sind wir dort fertig, geht es zur Unterkunft das Zeug wegbringen und zurpck zum Microsoft Theater, denn dort geht das Fan Fest Teil 2 los. Neben Gratis Getränken, gibt es kleine Snacks und viele Spiele. Überall vor allem gibt es Pins die heiß begehrt sind. Nachdem ich mit dem neuen Forza Horizon 4 Lego fertig bin, fragt mich ein grauhaariger Herr, wie ich das Spiel finde. Wir reden ausführlich darüber und er ist voller Freude das dass Spiel gut ankommt. Es stellt sich heraus, es ist der Creative Director Carlos Sanchez. Er ist verantwortlich für das Spiel. 

Im Verlauf des Abends testen wir noch Age of Empires (übrigens Deutsche Entwickler mit an Board) und die xCloud die wirklich überzeugend ist. 

Am Abend gehen wir dann noch einmal in den Grocery Outlet Bargain Market. Eigentlich kein regulärer Einkaufsladen, mehr wie ein Restpost Markt. Allerdings so amerikanisch wieviele andere Läden. Denn in jedem Laden gibt es Flaggen zu kaufen. Regulär und oft auch auf Tellern, Unterwäsche und so vielem mehr. Selbst die Obdachlosen haben an ihren Zelten die amerikanische Flagge gehisst. Wenn man sich dies in Deutschland wagen würde, wäre man sofort als Nazi und nicht als Patriot abgestempelt. 

 

In den E3 Hallen ist es verhältnissmäßig leer und vor allem kalt. Während wir an die Gamescom denken mussten wie heiß, stickig und vor allem voll es ist, so ist die E3 das komplette Gegenteil davon. Die E3 kann man leider recht kurz fassen. Sofern man die heiß begehrten Media Termine bekommt, dann lohnt es sich teilweise. So hatten wir vom XboxDev Team die Möglichkeit bei Ubisoft das neue Watch Dogs zu testen, sowie das neue Ghost Recon Wildlands. 

Mir schmerzen allmählich die Finger, den Rest könnt ihr in Teil 2 lesen. ;)