Gamescom 2017: Bundesprüfstelle

Gamescom 2017: Bundesprüfstelle

Die Bundesprüfstelle, ja sie hat sich bei mir einen Beitrag verdient.
Warum, weil sie einfach verdammt cool war.

Am letzten Tag waren wir nicht mehr allzu motiviert etwas zu machen und sind zur Bundesprüfstelle und haben uns zur Aufgabe gemacht, gemeine Fragen zu stellen.
Die kurze Antwort lautet: Fehlgeschlagen.

3 Mitarbeiter warteten am Stand auf uns.
Auf die Frage hin wer der korrekte Ansprechpartner sei, gab man uns die Auswahl mit welchem wir sprechen möchten.
Der eine Mitarbeiter sah gepflegt aus, eher wie ein klassischer Spießer, ebenso seine Kollegin.
Nur der eine, mit Schlappen, kurzer Hose, verpeilt und mit einem Rock am Ring Armband war offensichtlich anders.
Er entpuppte sich als der korrekte Ansprechpartner.

Nach einem holprigen Start erklärte er uns das System der Bundesprüfstelle und mit welchen Mitteln er wie arbeiten muss.
Hierbei merkten wir, das er wirklich cool war und wusste was er tat.
Ein viel zu kleines Budget für eine passable Arbeit.

Eine Tatsache die mich bis heute schockte ist die, das die „verbotenen“ Spiele so gut wie nie verboten sind, sondern nur zensiert werden um den Verkauf im Inland zu steigern.
So macht man eine „Deutsche Version“ damit sie ÜBER die Ladentheke verkauft werden darf.
Als wir noch einen der Kulis haben wollten (denn die „verschwinden“ immer), lehnte er ab und gab uns aus einem kleinen Versteck, Powerbanks die nur für bestimmte Besucher sind.
Dementsprechend gingen wir mit einem Grinsen davon.