Extreme Workstation – #1 – Konzeption, Probleme und Möglichkeiten – Prozessor

Extreme Workstation – #1 – Konzeption, Probleme und Möglichkeiten – Prozessor

Ein Problem was bisher nie beantwortet werden konnte ist, ob die Vielzahl der Threads die wenigere Leistung kompensiert. 

Bsp. Nehmen wir an, ich hole den Threadripper mit 5 Ghz und ein System mit zwei Epys und vielen Kernen.
Läuft nun insgesamt ein Spiel oder Programm besser oder schlechter auf einem der bestimmten PC’s?

Natürlich kommt es auf viele Umstände an. Jemand der 20 Anwendungen im Hintergrund laufen hat, wie ein Streamer, Programmierer oder sonst etwaiger. Merkt das der Prozessor die Last massiv verteilen kann.
Aber die einzelnde Anwendung ist damit überfordert.
In meinem Versuch soll es darum gehen die brachialste Leistung herauszuholen ohne das auf die Kosten geachtet werden muss.
Ursprünglich wollte ich mit AMD zusammen arbeiten, aber eine Reaktion blieb leider trotz mehrfacher Nachfrage komplett aus.

Von Intel wollte ich so oder so weg, da derren Preis Politik unter aller Sau ist.
Auch technische Erneuerungen fehlen mir sehr dort.

Meine Auswahl

Meine Auswahl bezieht sich auf einen Vergleich auf Geizhals.

Unter den Threadrippern viel mir auf, das es zwei gibt die sich durch 4 Kerne und 0,1 Ghz unterscheiden.
Da fiel meine Wahl schon einmal auf den 1950X. Er hat zwar einen kleineren Cache und eben minimal weniger Leistung, dafür jedoch 8 Threads mehr.

Bei den Epycs viel mir die Wahl schon wesentlich schwerer. Denn was nun theoretisch machbar ist, ist für mich nicht unbedingt bezahlbar.
Mein Favorit wäre der Epyc 7601, doch ist 4100€ ist dieser weit über dem bezahlbaren und muss zudem zweimal gekauft werden.
Mein eher bezahlbarer wäre der Epyc 7251 für knapp 470€.
Allerdings hier das hier ein Unterscheid von 24 Kernen. Während der kleine nur 8 kerne mit 2,1 Ghz hat. Hat der große ganze 32 Kerne mit 2,2 Ghz.

Leistungsvergleich

Mein wichtigster Gedanke dabei war, ich möchte mit der Workstation alles machen wie mit einem Desktop PC. Von der Virtualisierung über Mining bis hin zum Klassischen zocken.
Alle Prozessoren verfügen über Turbo, ECC Unterstützung und entsprechender Technik für Virtualisierung. Allerdings kann man nur beim Threadripper den Multiplikator frei wählen.
Zudem verfügt dieser über XFR mit bis zu 200 Mhz, das wäre bei den Epycs sehr schön, allerdings braucht ein Normaler Epyc Kunde das nicht.

Der Energie Hunger ist bei allen in etwa gleich und liegt zwishcen 170 und 180 Watt.

Den nächst größeren Unterschied merkt man bei den L2 und L3 Caches.

1950X Epyc 7251 Epyc 7601
Ghz 3.40 2.10 2.20
Kerne 16 8 32
Boost 0.8 0.6 1.0
L2-Cache 4 8 16
L3-Cache 32 32 64
PCIe Lanes 64 128 128
max. Ram Slots 4 8 8
Speichbandbreite 85 150 170

Interessant wird es auch bei der Speicherbandbreite. Die Epcys haben zwar knapp das doppelte, doch diese wird halbiert bei Multi Prozessoren Betrieb.
Alle haben jedoch den gleichen Heatspreader, dieser besteht aus Metall und ist verlötet.

Preisvergleich
Wenn man nur von den jeweilig größten ausgeht, gibt es natürlich einen Preisunterschied von Faktor 8.
1x 950€ oder gar 2x bis zu 4100€ (8000€).
Sofern AMD mir nicht antwortet, bekommt muss ich mich wohl mit den jeweils kleinen zufrieden geben mit knapp Tausend Euro.

Mainboard & Ram Problematik
Sollte man sich auf die Epycs beziehen, so hat man das Problem, das man nur wenige PCIe Steckplätze hat die zudem beschränkt sind, sowie keiner Integrierter Soundkarte.
Beim Threadripper erschliest sich die Problematik das man nur eine CPU nutzen kann und das man auf 4 statt 8 Ram (16 bei 2 CPU’s) Slots beschränkt ist.
Und die Server Mainboards verfügen meist nur über USB 2.0 was das ganze noch mehr einschränkt.

Ich bin also noch sehr unschlüssig ob ich die brachiale Leistung will und dafür auf viele Features verzichte oder ob ich ein komplett System habe, allerdings ohne diese Brachiale Leistung.

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