Ich sitze wieder einmal am Schreibtisch, um mich intensiv mit der Frage auseinanderzusetzen, wie ich bei den Bundestagswahlen 2025 meine Stimme abgeben soll. Die letzten Jahre haben mir gezeigt: Politik ist ein schier undurchsichtiges Feld, in dem populistische Strömungen und altbewährte ideologische Riten miteinander ringen – und das, obwohl unsere Welt immer digitaler und technologiegetriebener wird.
Bereits zur Europawahl habe ich stundenlang Wahlprogramme durchforstet, unzählige Emails an meine Redaktion geschrieben und mir immer wieder den Kopf zerbrochen, welche Richtung der politischen Landschaft ich künftig unterstützen soll. Der Wahl-o-Mat und der voteswipe – beide Resultate meiner Recherche – bestätigen: Es gibt Parteien, die wirklich an einer zukunftsorientierten Politik arbeiten. Überraschenderweise ergaben meine Ergebnisse, dass ich am meisten mit Volt übereinstimme, gefolgt von den Grünen (was mich selbst immer wieder staunen lässt) und schließlich auch mit der Partei der Humanisten (PdH) – auch wenn mich deren Name manchmal irritiert.
Als Technik-Enthusiast, der sich brennend für AR, AI und alle anderen innovativen Technologien interessiert, fällt mir auf, dass in der heutigen politischen Debatte oft populistische Schlagworte die Oberhand gewinnen. Ich erwarte von meinen gewählten Vertretern, dass sie in einer Welt, in der Augmented Reality unseren Blick auf die Realität erweitern und künstliche Intelligenz längst neue Möglichkeiten eröffnet, auch bereit sind, in Zukunftstechnologien zu investieren. Anstatt stillzustehen und mit altbackenen, ideologischen Mustern zu operieren, sollte Politik innovativ und visionär agieren.
Besonders frustriert mich, dass manche Politiker scheinbar blind an überkommenen Ideen festhalten, während sie im Privaten längst andere Vorstellungen vertreten. Es ist schlicht ärgerlich, wenn Parteifunktionäre einer bestimmten Ideologie nachlaufen – und zwar einer, deren Werte sie privat längst hinter sich gelassen haben. Diese Inkonsistenz ist für mich ein deutliches Zeichen dafür, dass in der Politik zu viel Wert auf altbewährte Muster gelegt wird, statt auf Vernunft und Fortschritt.
Ich sehe mich selbst nicht als klassischen Linken, aber wenn jemand wie Gregor Gysi sich zur Wahl aufstellen ließe, würde ich – so paradox es klingen mag – der Linken meine Stimme geben. Denn wie er einst sagte:
“Ein Problem der Demokratie besteht darin, dass es um Mehrheiten und nicht um Wahrheiten geht.”
Gregor Gysi
Diese Worte hallen in mir nach, gerade in Zeiten, in denen der Populismus mehr zählt als faktenbasierte Argumentation. Es braucht eben auch eine linke Stimme, um dem zunehmenden Druck von populistischen Tendenzen entgegenzuwirken.
Während ich mich weiter durch die politischen Programme wühle und versuche, eine fundierte Entscheidung zu treffen, hoffe ich, dass die zukünftigen Politiker den Mut haben, nicht nur leere Phrasen zu servieren, sondern tatsächlich den Blick in die Zukunft zu richten – in eine Zeit, in der Technologien wie AR und AI nicht nur unser Entertainment, sondern auch unsere demokratischen Prozesse revolutionieren können.
Ich bin gespannt, wohin uns der Weg führen wird, und werde weiterhin kritisch hinterfragen, welche Ideologien tatsächlich noch zeitgemäß sind und welche nur noch nostalgisch an veralteten Mustern festhalten. Es bleibt ein nervenaufreibender Balanceakt zwischen Ideologie, Populismus und technologischem Fortschritt – doch ich bin fest entschlossen, mich nicht von altbekannten Pfaden blenden zu lassen.
Schaut euch gern dieses inspirierende Video an, das mir immer wieder neue Perspektiven eröffnet:
Gregor Gysi im Gespräch
Bleibt kritisch und neugierig – und vor allem: lasst uns gemeinsam den Blick in die Zukunft richten!