15 Jahre YouTube: Warum ich ernsthaft über einen Roboter-Spaziergang nachdenke

28. Januar 2026

15 Jahre YouTube: Warum ich ernsthaft über einen Roboter-Spaziergang nachdenke

DALL-E Bild Generierung – Image Fusion von Mir, 4NE1 und dem Freiburger Stadtbild.

Ich hab da seit Wochen so einen Gedanken, der sich richtig festgebissen hat: Was wäre, wenn ich mir einfach einen Unitree-Roboter hole… und entspannt mit dem Ding durch die Stadt laufe?
Nicht als Stunt, nicht als „Haha-Content“, sondern wirklich wie ein ganz normaler Spaziergang – nur halt mit einem Robot-Buddy neben mir.

Und ganz ehrlich: Aufnahmen wären garantiert.
Die Leute hier in unserer „Großstadt“ machen ja schon Fotos von einem Putzroboter im Edeka – dem Pudu CC1. Das Teil ist im Prinzip ein kleiner Kasten auf Rädern und trotzdem drehen sich alle um. Jetzt stell dir mal vor, da läuft was Humanoides oder wenigstens ein cooler Quadruped-Roboter neben mir her.

Warum mich das Thema so triggert (im besten Sinne)

Weil ich so ein Technik-Narr bin, hab ich mir dafür sogar eine eigene Seite gebaut: https://robodirectory.huskynarr.de/
Da pack ich alles rein, was mich an Robotik fasziniert – von Boston Dynamics Atlas über Tesla Optimus bis hin zum Xiaomi CyberOne.

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Huskynarr

Das Problem ist nur: Begeisterung ist unbezahlbar – Hardware leider nicht.
Die wirklich „absurden“ Roboter sind für Privatleute halt… eher so: Träumen auf Kredit. Realistisch bezahlbar (oder sagen wir: wenigstens ansatzweise erreichbar) sind am Ende eher Geräte aus der Unitree-Ecke.

Und dann kommt der klassische Nerd-Konflikt: Nutzen vs. Kosten.
Für privaten Gebrauch ist das aktuell leider oft noch „okay bis mäßig“, je nachdem, wie sehr man „Spaß/Content/Experiment“ als Nutzen zählen lässt.

Als Hunde- und Technikfan kreisen meine Gedanken natürlich auch um sowas wie:

15 Jahre YouTube… und ich will einfach mal was anderes machen

Gerade jetzt, zu meinem 15-jährigen YouTube-Jubiläum (ja, ich bin alt – akzeptiert es), lässt mich die Idee nicht los, mal wirklich etwas „anders“ zu machen.

Unabhängig davon, welchen Roboter ich am Ende kaufen würde:
Wenn ich damit durch die Innenstadt laufe, ist Aufmerksamkeit praktisch garantiert. Und Aufmerksamkeit ist halt in meinem Job nicht nur Ego-Futter, sondern auch Reichweite, Traffic, neue Leute, die meinen Kram entdecken.

Ich hab so ein Bild im Kopf:
Ein Roboter läuft neben mir her, kann vielleicht sogar eine kleine Tasche tragen, und am Gehäuse klebt mein Logo + QR-Code. Kein aggressives „Werbung!!!“, eher so „Hey, wenn du schon guckst – hier entlang.“

Und dass Robotik hierzulande noch stark „befremdlich“ wirkt, sieht man bei mir ganz simpel an einer Zahl:
Mein Video über NEURA ist mit Abstand das beliebteste auf meinem Kanal.

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Huskynarr

Ich hab NEURA sogar angeschrieben…

Weil ich’s ernst meinte, hab ich NEURA Robotics angeschrieben und gefragt, ob man mal das Werk besichtigen kann.
Und ja – ich hab im Kopf schon die Szene gesehen: Ich mit Kamera dazwischen, Fragen am Start, Augen leuchten, nerdiges Rumgegrinse.

Die Antwort war freundlich, aber realistisch – sinngemäß:

„Super Interesse, danke! Aber Werksbesuche/Hintergrundberichte sind organisatorisch aufwendig und aktuell leider nicht möglich.“

Und ich versteh das komplett.
So ein Besuch kostet Zeit, Planung, Personal, Sicherheit, Koordination – und wenn du nicht gerade ein riesiges Format wie Galileo bist, ist das Risiko/der Aufwand wahrscheinlich größer als der Benefit.

Trotzdem: Die Idee bleibt cool.
Und nur weil’s jetzt nicht klappt, heißt es nicht, dass es nie klappt.

Und falls du meinen Wahnsinn unterstützen willst, ich hab nun auch Patreon, ko-fi, buymeacoffee und thanks.dev.

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